Zur Praxis:
Die "Praxis für Verhaltenstherapie" liegt in der Volksgartenstraße 36 in der Südstadt, direkt am Volksgarten, fußläufig von den Haltestellen Eifelstraße, Ulrepforte und Chlodwigplatz.

Es gibt fünf Behandlungsräume, einen Wartebereich und eine Küche. Alle Behandlungsräume sind mit Computer (Internetzugang), Videokamera, Flipchart und Whiteboard ausgestattet. In der Praxis können fünf WeiterbildungsteilnehmerInnen gleichzeitig arbeiten.

Zur Person:
Nach dem Psychologiestudium (Mainz, Berlin) arbeitete ich zunächst für ein Jahr als Familien- und Einzelfallhelfer in Berlin (Wedding). Gleichzeitig begann ich am Weiterbildungsinstitut IVB meine psychotherapeutische Ausbildung. Mit der Aufnahme eines Promotionsstipendiums der Christoph-Dornier-Stiftung wechselte ich dann nach Münster, wo ich im Dornier Centrum für Klinische Psychologie als Bezugstherapeut das therapeutische Setting "Intensive Brief Teatment" kennen lernte, was es damals deutschlandweit nur in Münster gab. Das Thema der wissenschaftlichen Arbeit zur Promotion waren psychobiologische Grundlagenforschungen zur Bulimia nervosa. Nach der Promotion folgten Anstellungen in verschiedenen Arbeitsbereichen (salus Klinik Lindow, Hochschulambulanz Düsseldorf, Institut für Medizinische Psychologie in der Universitätsklinik Aachen). Nach fast zehnjähriger Tätigkeit in einer Praxisgemeinschaft in Berlin zog ich mit meiner Familie im Jahr 2009 nach Köln und arbeite seitdem hier in einer Versorgungspraxis. Neben der selbständigen Arbeit in eigener Praxis begann ich mit der Dozentenarbeit an Weiterbildungsinstituten. Zunächst in Dresden, dann in Chemnitz und mit den Jahren kamen noch einige andere Institute hinzu. Regelmäßig führe ich seit dem Jahr 2001 eine Lehrveranstaltung zum Thema Reizkonfrontation bei psychischen Störungen am Institut für Klinische Psychologie der TU Dresden durch. Reizkonfrontationsmethoden oder "Expositions-Therapie" sind mein Hauptinteresse sowohl in theoretischer Hinsicht, als auch in der praktischen Patientenarbeit. In diesem Bereich publiziere ich regelmäßig, betreue wissenschaftliche Arbeiten und arbeite mit KollegInnen an innovativen Erneuerungen. Ein weiterer Interessensschwerpunkt ist die psychotherapeutische Arbeit mit chronisch depressiven Patienten. Im Jahr 2008 begann ich eine intensive Weiterbildung in der CBASP Methode, erlernte diese während eines USA Aufenthaltes im Jahr 2009 direkt bei J.McCullough und bin (US) zertifizierter CBASP Therapeut. Auch in diesem Bereich sind internationale Publikationen und eine engagierte Teilnahme am CBASP Netzwerk entstanden.

Zur Lehrpraxis:
Als Supervisor bin ich seit dem Jahr 2003 tätig. In Bad Dürkheim (IFKV) absolvierte ich das Weiterbilduns-Curriculum zum Supervisor und arbeite in der Einzelfall bezogenen Fallsupervision ebenso wie in der Teamsupervision und Organisationsberatung. In diesem Zusammenhang vertiefte ich meine systemischen Kenntnisse innerhalb einer Weiterbildung des IFT Weilheim. In der Gestaltung von Gruppensupervisionen fließen somit Elemente aus der Systemischen SV (z.B. Reflecting Team) genau wie VT Teaching, Basis-Techniken und Spezielle VT Techniken, va. Expositionsverfahren ein. An der AVT leite ich seit 2009 Veranstaltung zum Thema "Reizkonfrontation und Verhaltensexperimente" und "Generalisierte Angststörung". An den Möglichkeiten einer Lehrpraxis interessiert mich besonders, KollegInnen mit den gut evaluierten Methoden psychotherapeutischer Arbeit praktisch vertraut zu machen und somit zur Verbesserung der Qualität ambulanter Versorgung beizutragen. Der kollegiale Austausch und der Wunsch therapeutische Kompetenzen junger KollegInnen im Training weiterzuentwickeln sind eine herausfordernde und wichtige Aufgabe. AusbildungsteilnehmerInnen können bei mir neben den Basistechniken und den relevanten Störungsbildern, die störungsspezifischen Reizkonfrontationstechniken und die CBASP Methode tiefer kennen lernen. Da die Praxis eng mit universitären Lehrstühlen vernetzt ist, besteht die Gelegenheit zum wissenschaftlichen Arbeiten (Dissertation) und zum Publizieren. Meine Arbeit als Therapeut und Supervisor sehe ich als Dienstleitung, orientiert am jeweiligen Auftrag. Ich lege Wert auf gut strukturiertes Arbeiten in einer freundlichen und angenehmen Atmosphäre. Für weitergehende Informationen klicken Sie bitte auf: www.verhaltenstherapie-köln.de

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